Erscheint am 15. September 2026 · Paperback · Hardcover · E-Book

KIs sind auch nur Menschen

Ein bisschen Psychologie genügt: Chatbots und KI-Agenten verstehen, einordnen und souverän einsetzen

KIs machen die gleichen Denkfehler wie wir. Und das ist die gute Nachricht!

Jede Vorbestellung hilft dem Buch, seine Leser zu finden.

Paperback 20,00 € · Hardcover 30,00 € · E-Book 9,99 €

Das Buch „KIs sind auch nur Menschen“ von Markus Breuer — Paperback, 344 Seiten.

Das Problem

Die Mängelliste

Mal brillant, mal peinlich daneben: Dieselben KIs, die jahrzehntelang ungelöste Probleme der Mathematik knacken, halluzinieren „Fakten“ und übersehen ein wichtiges Wort mitten im Satz. Und nicht nur das. KIs …

  • reden uns nach dem Mund, statt Schwachstellen zu benennen
  • klammern sich an eine einmal gefasste Vermutung, auch gegen die Faktenlage
  • machen Vorschläge auf Grundlage überholter wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • verwechseln ähnliche Namen, Zahlen und Quellen
  • vergessen schon Geklärtes und wärmen verworfene Ideen immer wieder auf

Worum es geht

Kein Kurs in Technik. Ein Kurs in Menschenkenntnis.

Das hat System — und zwar ein erstaunlich vertrautes: Es sind die gleichen Denkfehler, die Daniel Kahneman in „Schnelles Denken, langsames Denken“ beim Menschen beschrieben hat. Ankereffekt, Bestätigungsfehler, Tunnelblick — Studien weisen sie heute auch bei Sprachmodellen nach.

Markus Breuer macht daraus ein Werkzeug: Behandeln Sie KIs wie Kollegen mit Stärken, Schwächen und Macken — nicht, weil sie Menschen wären. Das sind sie nicht. Die Kollegen-Metapher beschreibt nicht, was künstliche Intelligenz ist. Sie funktioniert als Gedankenmodell — macht Fehler vorhersehbar und zeigt Wege auf, mit ihnen umzugehen.

Wer weiß, warum eine KI halluziniert, weiß auch, wann er ihr trauen darf — am eigenen Schreibtisch ebenso wie im Unternehmen, wo aus dem Chatbot ein Agent wird, dessen Entscheidungen Konsequenzen haben.

Die Macken

Sieben Macken, die Sie wiedererkennen werden. Jede hat ein menschliches Gegenstück, das die Psychologie seit Jahrzehnten kennt — und jede hat im Buch ihre Gegenmittel.

Macke 1

Erfundene Quellen

Mensch Konfabulation: Unser Gedächtnis füllt Lücken mit plausiblen Erfindungen — und wir merken es nicht.

KI Empfiehlt in drei Städten dieselben drei Restaurants, mit Lage und Küchenstil. Es gibt sie dort nicht.

Macke 2

Schmeichelei

Mensch Nach dem Mund reden — in der Kindheit gelernt, im Beruf perfektioniert.

KI Lobt Ihre Idee, statt die Schwachstelle zu benennen. Und knickt beim ersten Widerspruch ein.

Macke 3

Ankereffekt

Mensch Ein Glücksrad zeigt 10 oder 65 — und verschiebt anschließend sachfremde Schätzungen um 20 Punkte.

KI Eine Zahl im Prompt — 8.000, 12.000 oder 15.000 € — und die Einschätzung des Angebots wandert mit.

Macke 4

Sturheit

Mensch Bestätigungsfehler: Wir suchen Belege für unsere Hypothese, nicht dagegen.

KI Klammert sich an die einmal gefasste Vermutung — auch gegen die ausdrückliche Faktenlage.

Macke 5

Überlesene Verneinung

Mensch Die Hälfte der Zuschauer sieht den Gorilla mitten im Bild neun Sekunden lang nicht.

KI Aus „keine Evidenz, dass Methode B verbessert“ wird in der Zusammenfassung: „Methode B verbessert“.

Macke 6

Lost in the Middle

Mensch Vom Meeting mit sieben Tagesordnungspunkten bleiben der erste und der letzte hängen.

KI Die Badewannenkurve der Aufmerksamkeit: Anfang und Ende zählen, die Mitte versinkt.

Macke 7

Übersteigerte Selbstsicherheit

Mensch 90-%-sichere Aussagen von Fachleuten treffen nur in 50–60 % der Fälle zu.

KI Konfidenz: 100. Auch bei Unfug.

Für wen

Für wen ist dieses Buch?

  • Sie nutzen KI täglich im Beruf und wollen wissen, wann Sie den Antworten trauen dürfen — und wann nicht.
  • Sie verantworten den KI-Einsatz im Unternehmen und müssen einordnen, was ein Agent übernehmen darf, welche Leitplanken er braucht und wer haftet.
  • Sie wollen verstehen, wie diese Technologie wirklich tickt — ohne Mathematik, ohne Informatikstudium.

Nichts für alle, die die 500. Prompt-Sammlung suchen.

Für Verantwortliche

Wer haftet, wenn der Agent sich irrt?

Für Verantwortliche heißt das konkret: Sie können souverän einordnen, welche Aufgaben ein Agent übernehmen darf und welche nicht, welche Leitplanken er braucht und an welchen Stellen ein Mensch entscheiden muss. Denn die Verantwortung für alles, was er tut, tragen gesetzlich Sie.

Der Delegation an KI-Agenten widmet das Buch sein längstes Kapitel: welche Aufgaben agententauglich sind und welche nicht, wie Leitplanken aussehen, die mehr sind als gut gemeinte Verbote, warum ein Schulterblick nach jedem Zwischenschritt kein Delegieren mehr ist, sondern Mikromanagement, was Prompt Injection für Systeme mit Außenkontakt bedeutet, wo der EU AI Act menschliche Aufsicht verlangt — und warum die Verantwortung für alle „Handlungen einer KI“ nach geltender Rechtslage bei Ihnen bleibt.

Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung, keine Sammlung von Wunderprompts und starren Regeln. Es vermittelt ein fundiertes Bauchgefühl dafür, wie die KIs ticken, und ein Gedankenmodell — für alle, die KI täglich nutzen, und für alle, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie beurteilen müssen. Die Grundlage dafür:

Wenige einfache Prinzipien, die auch dann noch gelten, wenn die übernächste Modellgeneration erscheint.

Bonus: Wenn Sie verstanden haben, wo und warum KIs brillieren und wo sie versagen, haben Sie zugleich auch eine Menge darüber gelernt, wie das menschliche Denken wirklich arbeitet.

Vorbestellen

Jetzt vorbestellen

Erscheint am 15. September 2026

Paperback

20,00 €

344 Seiten · 15,5 × 22 cm · Softcover

ISBN 978-3-9829157-0-8
jetzt vorbestellbar

Hardcover

30,00 €

344 Seiten · 16 × 22,6 cm · fest gebunden

ISBN 978-3-9829157-1-5
ab 15. September 2026

E-Book

9,99 €

EPUB · ohne Kopierschutz (kein DRM)

ISBN 978-3-9829157-2-2
jetzt vorbestellbar

Gebundene Ladenpreise nach dem Buchpreisbindungsgesetz. Jede Vorbestellung hilft dem Buch, seine Leser zu finden.

Markus Breuer, Porträt

Der Autor

Markus Breuer

Markus Breuer ist Informatiker, Unternehmer und Technologie-Erklärer. Seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet er die großen digitalen Umwälzungen unternehmerisch und publizistisch — vom PC über das Web, mobile Anwendungen und virtuelle Welten bis zu den heutigen KI-Plattformen. Er hat sechs Unternehmen im Digital-Umfeld gegründet und geführt, zuletzt als COO und Head of AI beim Kölner Security-Startup Ubirch. Heute berät er Unternehmen zu KI- und Produktstrategie. Über künstliche Intelligenz schreibt er nicht erst seit ChatGPT, sondern seit der Zeit der regelbasierten Expertensysteme. Kein Professor, sondern Praktiker.